In meinem ersten Studiensemester verfolgte ich voll Übereifer das Ziel, das ganze klausurrelevante Zeug auch brav auf einzelne Karteikärtchen zu schreiben, um sie mir ständig nach diesem klassischen Lernkarteikastenprinzip während des laufenden Semesters in mein Hirn reinzuhauen (also im übertragenen Sinne).
Gewissenhaft schrieb ich mir jeden Tag einen Wolf und der Stapel an Karten wurde monströs.
Im zweiten Semester ließ ich den Blödsinn bleiben.
Der übliche Trott: erst kurz vor der Prüfung lernen - maximal eine Woche zuvor, wenn's hochkommt. Meistens klappt das ja auch. Da ich mir aber Zeit meines Lebens nur Dinge gut behalten konnte, die mich auch wirklich interessieren, war das immer eine wunderbare Quälerei.
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